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Features, Module und Möglichkeiten von Drupal

Was ist Drupal?

Drupal ist ein webbasiertes Content Management System. Alle Inhalte, wie Texte, Menüstrukturen, etc. werden in einer Datenbank gespeichert und beim Aufruf der Webseite dynamisch geladen und aufbereitet. Die Möglichkeiten von Drupal sind schier unerschöpflich: Eine aktive Fan-Gemeinde um das Open Sources CMS entwickelt Zusatzmodule für die unterschiedlichsten Aufgaben. Vom kleinen Privat-Blog, über Vereins- oder Firmenwebseite, bis hin zu komplexen Community-Systemen mit tausenden Usern gleichzeitig, ist mit Drupal nahezu alles möglich. Denn: Drupal ist längst kein reines CMS mehr. Es ist ein Application Framework mit dem sich beispielsweise Zeiterfassungs- und Kolaborations-Systeme entwickeln lassen.

Für welche Aufgaben ist Drupal geeignet?

In regelmäßigen Abständen liest man in einschlägigen Internetforen Threads mit Überschriften wie „Ist Drupal für meine Zwecke geeignet?“, oder „Kann Drupal das?“, meist gefolgt mit einer Liste an Funktionen, die die künftige Webseite haben sollte. Während die geschilderten Szenarien meist sehr speziell sind, lautet die Antwort in 99 Prozent aller Fälle gleich: Ja, Drupal kann das!

Egal ob privater Blog, Firmen- oder Vereinswebseite, umfangreicher Online-Shop, Forum, Multimediaplattform oder Web2.0 Community mit mehreren hundert Zugriffen gleichzeitig. Drupal ist für alles gerüstet.

Nodes - Inhalte mit Drupal verwalten

Erstellte Inhalte werden als so genannte „Nodes“ (Knoten) verwaltet. Nodes sind am ehesten als Inhaltskontainer zu verstehen. Sie enthalten alle relevanten Informationen zu einem Inhalt (Titel, Textkörper, Pfad, Bilder, etc.) und können über die Theme-Funktionen individuell behandelt werden. Von Haus aus liefert Drupal die Inhaltstypen „Page“ und „Story“ mit. Mittels eines differenzierten User- und Rechtesystems kann genau bestimmt werden, welcher User oder Usergruppe welche Inhaltstypen nutzen darf, um neue Inhalte bereitzustellen.

Mit CCK und Views eigene Inhaltstypen erstellen

Seine stärken spielt Drupal dann aus, wenn es um die Erstellung eigener Inhaltstypen geht. So lassen sich mit dem CCK-Modul (Content Construction Kit) neue Inhaltstypen erstellen, die individuelle Eingabefelder beinhalten.

Beispiel: Individuelle Inhalstypen für ein Autohaus

Ein Autohaus möchte auf seiner Internetseite eine Liste aller Gebrauchtwagen präsentieren. Dazu sollen alle Gebrauchtwagen als Tabelle aufgelistet werden. Erst bei einem Klick auf einen Gebrauchtwagen soll eine längere Erklärung mit Bild von dem Fahrzeug folgen. Für alle bisherigen Artikel auf der Webseite reichen die Standart-Typen „Story“ und „Page“ aus.

Views – Im Handumdrehen eigene Abfragen erstellen

Wer mit dem CCK-Modul arbeitet wird früher oder später auf ein weiteres wichtiges Drupal-Modul stoßen: Views. Views ist ein Database Query Builder, also ein Datenbankabfrage-Ersteller, mit dem sich auch komplexe Datenbankabfragen innerhalb weniger Minuten „zusammenklicken“ lassen. Mit Views lassen sich die unterschiedlichsten Aufgaben realisieren. Ob man nun die letzten 5 Artikel eines bestimmten Inhaltstyps anzeigen lassen möchte, oder die aktivsten User einer Community auf der Startseite präsentieren möchte.